endlich entspricht das ausmaß der empörung dem ausmaß der verhetzung, findet noch dazu mit den wörtern schande und hassprediger den richtigen starken ausdruck und hinterlässt trotzdem einen schalen beigeschmack. kein hoher politiker vor faymann hat derart heftig auf fremdenfeindlichkeit geantwortet, aber leider wird der konflikt nicht dort ausgetragen, wo er hin gehört: in der kronenzeitung. immerhin hat diese das inserat abgedruckt, welches der kurier aus guten gründen verweigerte und immerhin gibt es zwischen faymann und onkel hans einen ungustiösen interessensabgleich, der aber bei der spö nicht thematisiert wird. aus diesen zwei gründen und auch weil die spö graf unterstützte, bleiben alle bekundungen und seien sie noch so radikal, gegenstandlos. sein aufreger interview hätte faymann nicht mit dem standard, sondern mit krone führen sollen. soll er doch gegeninserate in der krone schalten, wo das fpö-inserat dezidiert und ohne eu wahlkampf angesprochen wird, auch wenn dadurch die krone als mitverursacherin profitiert. leider reicht in österreich das ausmaß der taten nie an das der wörter heran.
Montag, 25. Mai 2009
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