Sonntag, 10. Mai 2009

...und verschlossenen Augen

weil es dem Österreicher davor graust, seinen Unmut gegenüber der "Obrigkeit" Auge in Auge kund zu tun. Weil der Österreicher seine Neugebauers lieb hat. Im Schimpfen, meckern und raunzen sind wir Weltmeister. Nirgends ist etwas so schlimm und schlecht wie es in Österreich sein kann. Aber anscheinend nie schlecht genug um für eine Änderung zu kämpfen. Da wird lieber ein Kompromiß erziehlt der das dümmste beider Seiten vereint und dann auch noch als Erfolg verkauft wird. Weil der Streik ist ausgeblieben und Ruhe ist eingekehrt. Eine Ruhe die von den Sozialpartnern jahrzehntelang gepflegt wurde, aber schon längst zu Grabe getragen gehörte. Gerade zu einer Zeit, in der Politiker dermaßen an Infantilität leiden wäre es an der Zeit das Heft in die Hand zu nehmen und auf die Straße zu gehen. Die SPÖ beim Wort nehmen und mit ihr um Arbeitsplätze kämpfen. Protestieren!

Ottomeyers Analyse zu Jörg Haider hält einige Erklärungsmöglichkeiten für ein Phänomen bereit, dass sich einfach nicht vollständig erklären läßt. So ist es einfach, ständig neue Theorien werden schlussendlich den postmodernen Politiker entgültig der Belanglosigkeit zuführen. Gut so.

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